Das i/i/d ist ein multidisziplinäres Forschungs-
und Entwicklungszentrum für die Gestaltung von Artefakten, von Produkten, Systemen, Dienst-
leistungen, Environments, Informationen, Identitäten oder Prozessen in innovations-
orientierten Entwicklungsfeldern.
Design ist eine stark im Wandel befindliche Disziplin, die sich von einer ästhetischen oder funktionalen Zusatzdisziplin hin zu einem zentralen Innovations- und Prozessinstrument für Produkt-, Kommunikations- und Unternehmens-
strategien entwickelt.
Design als umfassender Begriff bezeichnet dabei gleichermaßen den Prozess wie die Ergebnis-
qualität von Entwicklungen. Design hat Auswirkungen auf alle Beziehungen, die sich zwischen Menschen und Produkten etablieren.
Durch die frühzeitige Einbindung von Frage-
stellungen nach der User-object Relation ist Design als Methode für die Qualitätssteigerung und Nutzbarkeit von Produkten ebenso bedeutsam wie als Businessinstrument für Innovation und Markterfolg.
Integriertes Design beschreibt in diesem Kontext sowohl die transdisziplinäre Koordination und Synchronisierung aller Designaktivitäten mit den strategischen Prozessen eines Unternehmens in der Forschung, der Planung, der Produkt-
entwicklung, dem Marketing, dem Management und in der Implementierung als auch das fachlich übergreifende Zusammenwirken der verschiedenen Gestaltungsdisziplinen, sei es aus der Visuellen Kommunikation, der Produkt-
gestaltung, der Architektur oder dem strategischen Design.Durch dieses interdisziplinäre Zusammenwirken diverser Fachkompetenzen der Gestaltung entstehen Synergieeffekte und ganzheitliche Sichtweisen, die mittels kreativer und methodisch unterstützter Prozesse Problemlösungen im Schnittfeld von Ökonomie, Technologie und Human Factors hervorbringen.
Die Integration der vielfältigen Methoden und Disziplinen setzt eine ganzheitliche Verknüpfung von Designkompetenzen auf strategischer, taktischer und operationaler Managementebene mittels Design Planung und Design Management voraus. Integriertes Design verwebt die einzelnen Kompetenzfelder miteinander und berücksichtigt ihre gegenseitigen Bedingungen und Abhängigkeiten.
Eine problemorientierte, nicht an vorab definierte Lösungskategorien gebundene Arbeitsmethodik setzt eine sorgfältige Analyse des Ist-Zustandes durch Beobachtung, Erfahrung, Teilhabe oder Experiment zur Beschreibung relevanter Probleme voraus. Darauf aufbauend wird ein kreativ-wissenschaftlicher Gestaltungsprozess verfolgt, der aufgrund der offenen und flexiblen Nutzung unterschiedlichster Expertisen zur Entwicklung von Konzepten und Entwürfen mit hohem Innovationspotenzial führt.

